1. Wildbienen zählen zu den wichtigsten Bestäubern von Wild- und Kulturpflanzen
     
  2. Wildbienen legen nur kurze Flugstrecken von 100 bis 300 Metern (kleine Arten) bzw. 600 bis 1200 Metern (größere Arten) zurück
     
  3. Wildbienen bauen ihre Nester in der Erde, in Hohlräume, in Pflanzenstängeln, Steilwänden oder morschem Holz
     
  4. Wildbienen überwintern meist als Ruhelarve oder Vorpuppe in ihren Brutkammern
     
  5. Wildbienen leben als fliegende Erwachsene in der Regel nur vier bis acht Wochen
     
  6. Wildbienen sind mit über 550 Arten bei uns vertreten. Auch Hummeln zählen dazu. Die meisten Hummel-Arten leben in Staaten mit Königin und Arbeiterinnen. Sie produzieren jedoch keinen Honig
     
  7. Wildbienen heißen „Wild“-bienen, weil sie im Gegensatz zur Honigbiene noch „wild“, also selbst bestimmend in freier Natur leben und nicht in Bienenstöcken, die von Imkern betreut werden
     
  8. Wildbienen sind friedfertige Insekten, die nur im äußersten Notfall stechen und selbst dann durchdringt der Stachel die Haut kaum
     
  9. Wildbienen und Honigbienen werden oftmals gleichgesetzt, wenn es um bienenfreundliche Futterpflanzen geht. Dabei dienen Wildbienen viele der Pflanzen, die Honigbienen ansteuern, oftmals gar nicht als Nahrungsquelle. Andersherum gilt das jedoch schon: alle Pflanzen, die Wildbienen anfliegen, können auch Honigbienen nutzen
     
  10. Wildbienen brauchen vor allem Futterpflanzen vom Frühjahr bis zum Herbst und Nistmöglichkeiten mit geeignetem Nistmaterial, damit sie sich dauerhaft ansiedeln können
Unser Tipp

Warum Wildbienen schützen, wenn es Honigbienen gibt?

Wildbienen sind die besseren Bestäuber. Wegen ihrer Artenvielfalt, ihrer Verbreitung und der Art und Weise ihres Blütenbesuchs ist ihre Bestäubungsleistung ungleich höher als bei anderen Insekten.

 

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